Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) fordert einen Wandel im Rentensystem und damit langfristig das Ende des „Generationenvertrages“.
Oettinger sagte der Tageszeitung „Neue Presse“: „In 15 bis 20 Jahren halte ich eine grundlegende Umstellung für denkbar, so dass die Jungen nicht mehr in die Rentenkasse einbezahlen, sondern für sich selbst Rücklagen aufbauen.“
Zuvor hatte bereits der Finanzexperte im Wahlkampfteam der Union, Paul Kirchhof, die langfristige Umstellung des Rentensystems von der Umlagefinanzierung auf die Kapitaldeckung gefordert.